Filialkirchengemeinde St. Stephanus, Isenburg

 

Isenburg, bezeichnet nach der gleichnamigen Burg (um 1100 von einem Ritter Iso angelegt), urkundlich auf 30. Juli 1191 im Kloster Bebenhausen erwähnt, erlebte ab dem 14. Jh. mehrfach Besitzerwechsel, wurde 1525 beschädigt, die Burg in Brand gesetzt und zerstört. Die Burgherren verlegten ihren Sitz nach Nordstetten. Isenburg hatte schon immer zwei "Ortsteile": der größere Teil im Tal, der kleinere oben auf der Höhe. Isenburg oben, das sind die "Isenburger Höfe", die ehemaligen Maierhöfe der Burg. Da Isenburg über keine Kirche verfügte, orientierten sich die Talbewohner kirchlich nach Horb und die "Höfener" nach Nordstetten. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Anzahl der Einwohner so angewachsen, dass an den Bau einer eigenen Kirche gedacht werden konnte. Eine erste namhafte private Spende im Jahre 1911 gab den entscheidenden Anstoß. 1925 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Es handelt sich um eine schlichte Saalkirche mit eingezogenem Chor. Zur Bereicherung der Ausstattung gelangten als Leigabe zwei Gemälde (Petrus und Paulus) sowie zwei Leuchterengel aus dem Hochaltar der Ahldorfer Kirche nach Isenburg. Die letzte Renovierung erfolgte 1999. Die Isenburger Kirche war lange Zeit der jüngste Sakralbau im Horber Stadtgebiet.

 

In Isenburg leben 192 Katholiken.

 

2011 hat sich in Isenburg der Chor Vocalmania gegründet, der weit über die Grenzen hinaus bekannt ist.  https://www.vocalmania-isenburg.com